Familienflohmarkt wieder gut besucht

Der offizielle Beginn war für 13 Uhr angekündigt, doch schon Stunden vorher füllte sich das Gelände am Hauptsitz der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung. Der Jugendhilfeträger hatte wieder zum beliebten Familienflohmarkt in die Mascheroder Straße eingeladen.

Petra und Karl-Heinz Bauer

Auch Petra und Karl-Heinz Bauer waren schon früh da, um sich einen guten Platz zu sichern. Das Ehepaar aus Wolfenbüttel kam schon in den Vorjahren zu Besuch, dieses Mal verkauften sie auch selbst. „Das schöne Wetter hat uns dazu bewogen. Und wir wollten zu Hause etwas Platz schaffen“, erklärt Petra Bauer. „Die Atmosphäre ist so gemütlich und familiär hier“, ergänzt ihr Mann. Auf ihrem Tapeziertisch offerierten sie unter anderem ein hochwertiges Puppenhaus.

„Lego verkauft sich heute am besten“, erzählt Jens Schmidt, der in Begleitung seines Sohnes da war. Bei den beiden gab es zum Beispiel eine Tankstelle aus den berühmten Klemmbausteinen zu kaufen, mit der der Vater selbst vor 40 Jahren gespielt hat. Für die Veranstaltung hatte Schmidt nur lobende Worte: „Hier gibt es die Bratwurst zum Selbstkostenpreis und keine Standgebühr, während auf anderen Märkten mit dem Zollstock nachgemessen wird.“

Laura (16) grillt

Insgesamt gut 100 Verkaufsstände präsentierten ein breites Angebot an Schnäppchen – darunter Spielzeug, Kleidung, Bücher und Haushaltswaren. Und auch die Preise für Essen und Getränke waren mehr als familienfreundlich. Jugendliche aus Wohnangeboten der Stiftung standen am Grill und schenkten Softdrinks, Wasser und Kaffee aus. Auch Laura nutzte die Gelegenheit, um ihr Taschengeld etwas aufzubessern. „Und es macht Spaß, gemeinsam mit den anderen zu arbeiten und die Leute glücklich zu machen“, so die 16-Jährige.

Noch bis zum späten Nachmittag bummelten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher über den Flohmarkt, erstanden dabei allerlei Nützliches und Kurioses oder genossen einfach die gute Stimmung.