Wo liegen die beruflichen Perspektiven nach dem Studium der Sozialen Arbeit? Welche Träger bieten Praktikumsplätze an und wie sieht der Arbeitsalltag in den unterschiedlichen Bereichen aus? Antworten auf diese Fragen gab es beim Markt der Möglichkeiten auf dem Campus der Hochschule Ostfalia in Wolfenbüttel.
Als Gastgeberin begrüßte die Fakultät Soziale Arbeit zahlreiche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe sowie verschiedene Beratungsstellen. Studierenden bot sich die Chance, in lockerer Atmosphäre mit Fachkräften ins Gespräch zu kommen, Arbeitsfelder kennenzulernen und Kontakte für Praktika oder den späteren Berufseinstieg zu knüpfen.
Am Stand der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung konnten sich Interessierte an einem Touchscreen über Angebote und Leistungen informieren. Eine VR-Brille ermöglichte den virtuellen Rundgang durch einige Wohnangebote.
Jaqueline Schreiter, Studentin im sechsten Semester, nutzte die Gelegenheit, um sich bei Stiftungsmitarbeiter Daniel Kiene über die Aussichten zur Anstellung nach dem Studium zu erkundigen. Für sie ist die Jugendhilfe ein besonders spannendes Berufsfeld: „Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht etwas mit einem, sie kann so viel geben. Und es ist ein abwechslungsreicher Job, in dem kein Tag dem anderen gleicht.“

Auf welche Anforderungen die Fachkräfte von morgen vorzubereiten sind, eruierte Prof. Dr. Timo Schreiner. „Ich halte für besonders wichtig, dass die Einrichtungen und wir in der Hochschullehre die Leute so qualifizieren, dass sie theoretisch und praktisch fundiert handeln können. Wenn ich an Inklusion und Teilhabemöglichkeiten denke, gibt es ja Widerstände und Widersprüche, die man aushalten und aushandeln können muss“, erklärte Schreiner, der die Professur für Kinder- und Jugendhilfe an der Fakultät innehat.
Einen ersten Eindruck von dem, was sie im Berufsleben erwartet, konnten sich die Studierenden beim Markt der Möglichkeiten in jedem Fall machen. Der persönliche Austausch mit erfahrenen Sozialarbeitenden eröffnete Perspektiven, die über klassische Informationsangebote hinausgingen.
Ob in der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung oder anderswo: Wir wünschen den kommenden Absolvent*innen einen guten Start in die Praxis.