Firmenlauf: Dabeisein ist alles!

Bereits zum zehnten Mal fand Ende August der Braunschweiger Firmenlauf statt. Wieder mit dabei beim Event rund ums Stadion an der Hamburger Straße: Die Läuferinnen und Läufer aus der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung. Klient*innen und Betreuer*innen aus Wohnangeboten in Goslar, Salzgitter, Wolfenbüttel und natürlich Braunschweig ließen sich die Chance nicht nehmen und begaben sich auf die 5 km-Strecke.
Ehrenamtliches Engagement beim THW

Schon seit Beginn des Jahres ist Martin Weber Vorsitzender des Ortsverbandes des Technischen Hilfswerks (THW) in Goslar. Der Stiftungsmitarbeiter übernimmt damit Verantwortung für etwa 90 Mitglieder. „Es ist unheimlich wichtig, dass es noch solch freiwilliges Engagement in der Gesellschaft gibt“, freut sich Vorstandsvorsitzende Christiane Redecke über Webers Einsatz. Schließlich habe auch die Stiftung bei großen Unwettern schon auf die Hilfe des THW zählen können.
Kunstvolles Ferienprojekt in Braunschweig

Zwei Wochen voller vielfältiger und vielfarbiger Eindrücke und Erfahrungen, zum Abschluss eine Installation, die zum Mitmachen einlud – das war das Ferienprojekt auf dem Braunschweiger Burgundenplatz. Schon seit vielen Jahren veranstaltet das Jugendzentrum B58 ein buntes Programm im Siegfriedviertel. Erstmals engagierte sich in diesem Rahmen auch die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung. Kai-Peter Hain, Betreuer aus dem nahegelegenen Wohnangebot am Walkürenring, erklärt die Motivation: „Wir möchten die Vernetzung hier im Viertel vorantreiben und unseren Stadtteil mitgestalten.“ Davon profitieren schließlich auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der Stiftung, so Hain. „Das ist aktive Teilhabe.“
Monalishan – eine Fachkraft für die Region

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffe“, berichtet Monalishan. Stolz hält der 20-Jährige nun sein Abiturzeugnis in der Hand – Durchschnittsnote 1,7. Und es geht weiter für den jungen Mann: Im August beginnt seine Ausbildung zum Ergotherapeuten. Seit 2013 lebt Monalishan in Wohnangeboten der Stiftung. Er besuchte zunächst die stiftungseigene Förderschule, als Ziel war der Lernhilfeabschluss ausgegeben. „Auch die Lehrer haben mir anfangs nicht mehr zugetraut“, berichtet er. Doch im Verlauf zeigte der Schüler sein Potential und nach dem erfolgreichen Realschulabschluss motivierten die Lehrkräfte ihn zu einem weiteren Schritt: Den Besuch der Fachoberschule in Salzgitter-Fredenberg.
Schulabschluss gefeiert

Mehr als 150 Gäste kamen zur Schulabschlussfeier ins Dorfgemeinschaftshaus in Schladen. Familien und Freunde feierten gemeinsam mit den 15 Absolventinnen und Absolventinnen der Förderschulen der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung. In seiner Begrüßung würdigte Stiftungsvorstand Yves Zinn die Leistung der Schülerinnen und Schüler und wünschte viel Erfolg bei den kommenden Herausforderungen: „In der Schulzeit habt ihr gelernt, wie man rudert. Den Kurs bestimmt ihr nun allein.“
Kinder pflegen „Grünes Klassenzimmer“

Bereits seit mehreren Jahren ist die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung Mitglied im Förderverein Bürgerwald Thiede. Über die Mitgliedschaft hinaus wird das Engagement vor allem von den jungen Bewohnerinnen und Bewohnern der Kinderwohngruppe in Salzgitter-Thiede gelebt. „In einer gemeinsamen Besprechung haben wir uns Ziele für dieses Jahr gesteckt“, erzählt Betreuerin Carmen Scheffler von einem Treffen mit Vertretern der Haupt- und Realschule vor Ort sowie den Vorsitzenden des Fördervereins, Wilhelm Schmidt und Franz Hüsing.
„Das Boot ist voll“ – Theateraufführung in Goslar

Die Zuschauer im Kommunikationszentrum der Stiftung sind sichtlich ergriffen. Unter Tränen erinnert sich Protagonist Vito Fiorino an die Katastrophe: Bei einem gemütlichen Ausflug mit Freunden vor der Küste Lampedusas traf er auf hunderte Afrikaner, die nach dem Untergang ihres Flüchtlingsbootes verzweifelt nach Hilfe riefen. Nicht alle konnte er retten. Gemeinsam mit der Goslarer Ortsgruppe Pulse of Europe organisierte die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung eine Aufführung des Stücks „Das Boot ist voll“ des Theaters in der List aus Hannover.
Zur Region: Zehn Fragen an Christiane Redecke

Bereits seit 1833 bereichert die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung Braunschweig durch ihr gemeinnütziges Wirken. Im Laufe der Zeit kamen Standorte in Goslar, Wolfenbüttel und Salzgitter sowie im Umland hinzu. Heute reichen die Wohn- und Betreuungsangebote von der Lüneburger Heide bis in den Harz. „Wir fühlen uns als Teil der Region“, erklärt Vorstandsvorsitzende Christiane Redecke im Interview mit Redakteurin Kristina Krijom, tätig für das Portal Die-Region.de. Mit gut 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Stiftung ein gewichtiger Arbeitgeber vor Ort, doch die Leistungen sind über die Grenzen Niedersachsens hinaus gefragt.
Richtfest in Wolfenbüttel gefeiert

„Stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut. Es waren wackere Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut.“ So klingt der Richtspruch von Zimmermeister Michael Sperling, der neben Christiane Redecke auf dem Dach der künftigen Dr. David Mansfeld-Schule steht. Dann schlägt die Vorstandsvorsitzende den letzten Nagel ins Gebälk. Gut hundert Gäste hatten sich auf dem Grundstück an der Mascheroder Straße in Wolfenbüttel versammelt, um Richtfest zu feiern. In unmittelbarer Nähe zum Gelände Am Exer entstehen derzeit neben der Schule Neubauten der Geschäftsstelle der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung sowie ein neues Wohnangebot für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Schülerbesuch in der Verwaltung: „Da ist viel zu tun!“

„Ich habe im Internet gesucht und habe die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung entdeckt“, erklärt die 12-jährige Ronja. „Da habe ich gelesen, dass man sich hier um Kinder kümmert. Das hat mich interessiert.“ Die Schülerin aus Bad Harzburg besuchte zum Zukunftstag zur Berufsorientierung die Geschäftsstelle der Stiftung.
Jamil, Mattis und Paul haben sich aus Braunschweig auf den Weg gemacht.